Einer der angesehensten Filmmusikkomponisten, geehrt mit Oscar, Golden Globe und Grammy
Gabriel Yared, geb. 1949 in Beirut, ist einer der angesehensten Filmmusikkomponisten weltweit. Er arbeitet als Komponist, Orchestrator und Produzent (für Sänger*innen wie Françoise Hardy, Charles Aznavour, Gilbert Bécaud und Mireille Mathieu), debütierte 1980 mit dem Soundtrack für Jean-Luc Godards „Rette sich, wer kann“ und komponierte seitdem für mehr als 100 Filme, darunter Werke von Jean-Jacques Beineix, Robert Altman und Jean-Jacques Annaud. Für „Der englische Patient“ von Anthony Minghella gewann er einen Oscar, den Golden Globe und einen Grammy.
Gabriel Yared: "Wenn mich ein Regisseur aufsucht und mir von seinem Film erzählt oder das Skript zu lesen gibt, fängt es in mir augenblicklich an zu singen. Wenn er mir hingegen die Bilder zeigt, ist es nicht das Gleiche."
„Ein Filmmusikkomponist, der keine Bilder mag. Vielleicht sind deshalb die Klänge von Gabriel Yared so geheimnisvoll. Oftmals gewürzt mit einer gewissen orientalischen Note, denn Yared kam in Beirut zur Welt. Das Reich der Filmmusik eroberte er sich gewissermaßen als Quereinsteiger: Nach dem Besuch eines von Jesuiten geführten Internats studierte er zunächst Jura, weil der Vater es so wollte. Gegenüber der Universität gab es eine Kirche mit einer großen Orgel. Dorthin zog es Yared jeden Nachmittag; an der Tastatur sitzend studierte er all die Musik, die er in die Finger bekam: von Buxtehude über Bach, Brahms, Schumann bis hin zu Louis Vierne und Olivier Messiaen. Mit 22 reiste Gabriel Yared nach Brasilien, um seinen Onkel zu besuchen. Aus den geplanten 14 Tagen wurden anderthalb Jahre. In dieser Zeit kam Yared mit dem Bossa Nova in Kontakt; als Komponist nahm er an verschiedenen Wettbewerben teil. Da konnte er auch von seinen Kenntnissen auf dem Akkordeon profitieren. Spuren dieser Zeit finden sich noch heute in manchen seiner Filmkompositionen.“ (Matthias Keller, BR)
Gabriel Yared, geb. 1949 in Beirut, ist einer der angesehensten Filmmusikkomponisten weltweit. Er arbeitet als Komponist, Orchestrator und Produzent (für Sänger*innen wie Françoise Hardy, Charles Aznavour, Gilbert Bécaud und Mireille Mathieu), debütierte 1980 mit dem Soundtrack für Jean-Luc Godards „Rette sich, wer kann“ und komponierte seitdem für mehr als 100 Filme, darunter Werke von Jean-Jacques Beineix, Robert Altman und Jean-Jacques Annaud. Für „Der englische Patient“ von Anthony Minghella gewann er einen Oscar, den Golden Globe und einen Grammy.
Gabriel Yared: "Wenn mich ein Regisseur aufsucht und mir von seinem Film erzählt oder das Skript zu lesen gibt, fängt es in mir augenblicklich an zu singen. Wenn er mir hingegen die Bilder zeigt, ist es nicht das Gleiche."
„Ein Filmmusikkomponist, der keine Bilder mag. Vielleicht sind deshalb die Klänge von Gabriel Yared so geheimnisvoll. Oftmals gewürzt mit einer gewissen orientalischen Note, denn Yared kam in Beirut zur Welt. Das Reich der Filmmusik eroberte er sich gewissermaßen als Quereinsteiger: Nach dem Besuch eines von Jesuiten geführten Internats studierte er zunächst Jura, weil der Vater es so wollte. Gegenüber der Universität gab es eine Kirche mit einer großen Orgel. Dorthin zog es Yared jeden Nachmittag; an der Tastatur sitzend studierte er all die Musik, die er in die Finger bekam: von Buxtehude über Bach, Brahms, Schumann bis hin zu Louis Vierne und Olivier Messiaen. Mit 22 reiste Gabriel Yared nach Brasilien, um seinen Onkel zu besuchen. Aus den geplanten 14 Tagen wurden anderthalb Jahre. In dieser Zeit kam Yared mit dem Bossa Nova in Kontakt; als Komponist nahm er an verschiedenen Wettbewerben teil. Da konnte er auch von seinen Kenntnissen auf dem Akkordeon profitieren. Spuren dieser Zeit finden sich noch heute in manchen seiner Filmkompositionen.“ (Matthias Keller, BR)
Gabriel Yared, geb. 1949 in Beirut, ist einer der angesehensten Filmmusikkomponisten weltweit. Er arbeitet als Komponist, Orchestrator und Produzent (für Sänger*innen wie Françoise Hardy, Charles Aznavour, Gilbert Bécaud und Mireille Mathieu), debütierte 1980 mit dem Soundtrack für Jean-Luc Godards „Rette sich, wer kann“ und komponierte seitdem für mehr als 100 Filme, darunter Werke von Jean-Jacques Beineix, Robert Altman und Jean-Jacques Annaud. Für „Der englische Patient“ von Anthony Minghella gewann er einen Oscar, den Golden Globe und einen Grammy.
Gabriel Yared: "Wenn mich ein Regisseur aufsucht und mir von seinem Film erzählt oder das Skript zu lesen gibt, fängt es in mir augenblicklich an zu singen. Wenn er mir hingegen die Bilder zeigt, ist es nicht das Gleiche."
„Ein Filmmusikkomponist, der keine Bilder mag. Vielleicht sind deshalb die Klänge von Gabriel Yared so geheimnisvoll. Oftmals gewürzt mit einer gewissen orientalischen Note, denn Yared kam in Beirut zur Welt. Das Reich der Filmmusik eroberte er sich gewissermaßen als Quereinsteiger: Nach dem Besuch eines von Jesuiten geführten Internats studierte er zunächst Jura, weil der Vater es so wollte. Gegenüber der Universität gab es eine Kirche mit einer großen Orgel. Dorthin zog es Yared jeden Nachmittag; an der Tastatur sitzend studierte er all die Musik, die er in die Finger bekam: von Buxtehude über Bach, Brahms, Schumann bis hin zu Louis Vierne und Olivier Messiaen. Mit 22 reiste Gabriel Yared nach Brasilien, um seinen Onkel zu besuchen. Aus den geplanten 14 Tagen wurden anderthalb Jahre. In dieser Zeit kam Yared mit dem Bossa Nova in Kontakt; als Komponist nahm er an verschiedenen Wettbewerben teil. Da konnte er auch von seinen Kenntnissen auf dem Akkordeon profitieren. Spuren dieser Zeit finden sich noch heute in manchen seiner Filmkompositionen.“ (Matthias Keller, BR)