Mit "Starred up" (so der Originaltitel des Films) werden in England Minderjährige bezeichnet, die vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt werden. So ein "Aufsteiger" ist auch Eric (Jack O'Connell). Der 19-Jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt.
Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören die geregelten Abläufe - und somit auch den führenden Knastdealer, der um seine Geschäfte fürchten muss. Denn die Deals laufen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht. Aber einer weiß genau, wie der Hase hinter Gittern läuft: Nev (Ben Mendelsohn), Häftling, Alphamann - und Erics Vater. Gegen dessen Einfluss kann auch Soziologe Baumer (Rupert Friend), der Eric helfen will, kaum etwas ausrichten...
Der vielbeachtete britische Regisseur David Mackenzie ("The Negotiator", "Hell or High Water") zeichnet in seinem intensiven Gefängnisdrama ein klares, hartes Bild eines repressiven Systems. Hier ist Gewalt weniger die Ausnahme als vielmehr Alltag. Verlassen kann er sich dabei auf seinen jungen Hauptdarsteller Jack O’Connell (71'), der als unkontrollierbarer Häftling eine physisch wie emotional eindringliche Leistung abliefert.
Besonders das Vater-Sohn-Motiv macht die Spirale aus Aggression und Ohnmacht auch psychologisch nachvollziehbar und lässt den Film eindrucksvoll von toxischer Männlichkeit, institutioneller Gewalt und der Schwierigkeit erzählen, Veränderungen herbeizuführen.
"Außergewöhnlich dichtes, in ungeschönter Härte inszeniertes Gefängnisdrama, das die drückende Atmosphäre packend einfängt. Brillante Darsteller verleihen dem existenziellen zentralen Dreierkonflikt eine beeindruckende Tiefe. - Sehenswert." (Lexikon des Internationalen Films)
Mit "Starred up" (so der Originaltitel des Films) werden in England Minderjährige bezeichnet, die vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt werden. So ein "Aufsteiger" ist auch Eric (Jack O'Connell). Der 19-Jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt.
Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören die geregelten Abläufe - und somit auch den führenden Knastdealer, der um seine Geschäfte fürchten muss. Denn die Deals laufen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht. Aber einer weiß genau, wie der Hase hinter Gittern läuft: Nev (Ben Mendelsohn), Häftling, Alphamann - und Erics Vater. Gegen dessen Einfluss kann auch Soziologe Baumer (Rupert Friend), der Eric helfen will, kaum etwas ausrichten...
Der vielbeachtete britische Regisseur David Mackenzie ("The Negotiator", "Hell or High Water") zeichnet in seinem intensiven Gefängnisdrama ein klares, hartes Bild eines repressiven Systems. Hier ist Gewalt weniger die Ausnahme als vielmehr Alltag. Verlassen kann er sich dabei auf seinen jungen Hauptdarsteller Jack O’Connell (71'), der als unkontrollierbarer Häftling eine physisch wie emotional eindringliche Leistung abliefert.
Besonders das Vater-Sohn-Motiv macht die Spirale aus Aggression und Ohnmacht auch psychologisch nachvollziehbar und lässt den Film eindrucksvoll von toxischer Männlichkeit, institutioneller Gewalt und der Schwierigkeit erzählen, Veränderungen herbeizuführen.
"Außergewöhnlich dichtes, in ungeschönter Härte inszeniertes Gefängnisdrama, das die drückende Atmosphäre packend einfängt. Brillante Darsteller verleihen dem existenziellen zentralen Dreierkonflikt eine beeindruckende Tiefe. - Sehenswert." (Lexikon des Internationalen Films)